MCBVMS 1.0

(c) 2001 Kaiser Software Engineering

Stand 2001-11-03

 

Eines ist sicher: wenn sie es schaffen, den Programmnamen fehlerfrei innerhalb 2 Sekunden auszusprechen, haben sie die größte Hürde genommen, die ihnen das Programm bietet...

MCBVMS - das ist die Abkürzung für "MetaCareBase's Virtual MetaStock". MetaCareBase, das ist der Name für unsere Applikation, die Börsendaten in das "Metastock"-Format importiert beziehungsweise konvertiert. "Virtual MetaStock" heißt es deshalb, weil bei diesem neuen Programm die Daten überhaupt nicht in dem MetaStock-Format existieren. Sie werden erst dann erzeugt, wenn sie benötigt werden, und werden wieder gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Sie sind "virtualisiert".

Dieses Programm besteht aus zwei Teilen: einem Server und einem Client.

Der Server baut die Verbindung zu dem TaiPan-Programm, das ihn mit Daten versorgt, auf und reicht die Daten seinerseits weiter an einen oder mehrere Clients. Der Server muss also auf demselben Computer laufen, auf dem auch TaiPan läuft. Der Server ist auch für die Struktur, also Aufteilung der Dateien auf die Verzeichnisse, verantwortlich. Theoretisch können sogar mehrere Server auf einem Computer laufen, um verschiedene Verzeichnisstrukturen anzubieten.

Der Client befindet sich normalerweise auf dem gleichen Rechner (muss es aber, wie nun schon mehrfach angedeutet, nicht unbedingt - dazu gibt es eine spezielle Client/Server-Version) und erzeugt eine Umgebung für das Börsen-Programm, indem dieses die Daten als "MetaStock"-Datenbank sieht, als würde sie tatsächlich existieren. Dadurch kann man mehrere Clients laufen lassen, deren "assoziierte" Börsenprogramme auf die selben Daten zugreifen, ohne sich - wie bei MetaStock leider üblich - ins Gehege kommen zu können. Jeder Client sieht seine eigenen virtuellen Daten.

Die beiden Programmen tauschen die Daten über eine "Pipe" aus, das ist eine Kommunikation, die auch über Netzwerke funktioniert. Jeder laufende Server bietet eine "Pipe" an, an die sich ein Client anschließen kann. Diese Eigenschaft wird benutzt, um an verschiedene Server "anzudocken", je nach Bedarf des Clients. Aber ich greife zu weit vor, das brauchen nur die Spezialisten...

Nun, was bedeutet das für die Systemvoraussetzungen?

Server:

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Client:

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derzeit getestete Client-Applikationen:

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Konfiguration:

die Konfiguration ist eigentlich sehr einfach. Starten Sie nach der Installation das Programm "VMS Server". Der Rechner wird nun, je nach Größe des Daten-Abonnements und Hertzfrequenz, mehr oder weniger lange herum rödeln. Lassen sie ihn ruhig rödeln, und wählen Sie "Datei" und "Neue Client-Verknüpfung erstellen". Bis sie das ausgeführt haben, ist er wahrscheinlich ohnehin fertig und zeigt an, dass er auf Clients wartet.

Die Hinweise, die sie auf der ersten Seite des Dialogs sehen, geben ihnen weitere Tips auf die einzelnen Einstellungen.

Wenn sie ein Client-Program ausgewählt haben und auf " OK " klicken, erzeugt das Programm zwei Dateien:

- eine Datei mit dem Namen "VMS<n>.VMSWRAP" im "Virtual MetaStock"-Verzeichnis in "My Dokumente". "<n>" ist eine fortlaufende Zahl. Dies ist für Sie als Benutzer normalerweise wenig relevant, eigentlich kommen Sie nur mit der anderen in Kontakt. Ich erwähne dieses hier, damit Sie die Dateien nicht aus Versehen löschen, wenn Sie sie in ihren Dokumenten finden.

- ein Icon (" Sinnbild " ist die übliche deutsche Bezeichnung unter Windows) auf der Arbeitsoberfläche ihres Betriebssystems.

Wenn sie auf dieses Icon doppelt klicken, startet der damit verknüpfte Client. Wenn alles richtig funktioniert, sehen Sie in der Anzeige des Servers, dass der Client sich am Server anmeldet. Die Anzeige "(0 remote connection free)" braucht sie nicht zu beunruhigen, das bedeutet einfach, dass sich keine Client-/Server Version haben und ein Remote-Client ( das heißt, ein Client auf einem anderen Rechner) keine Chance hätte, sich an dem Server anzumelden.

Möchten Sie die Konfiguration der Verknüpfung nachträglich ändern, markieren Sie das Icon auf ihre Arbeitsoberfläche und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. In den erscheinenden Kontextmenü wählen Sie " Konfigurieren ". Den Dialog, der nun erscheint, kennen sie bereits.

Unter " Optionen - Servereinstellungen " können Sie Einfluss nehmen auf die Verzeichnisstruktur, die dieser Server zur Verfügung stellt. Beachten Sie bitte den rot markiert den Hinweis, der am unteren Rand des Dialogs ausgegeben wird.

Für Vollprofis:

Einrichtung mehrerer Server:

Die Server-Konfiguration wird in kleinen Konfigurationsdateien, die man mit einfachen Texteditoren bearbeiten kann, gespeichert. Gehen Sie nun folgendermaßen vor:

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Die Client-Verknüpfungen, die Daten von diesem neuen Server erhalten sollen, müssen natürlich auf den von Ihnen gewählten Pipe-Namen konfiguriert werden.

Installation des Clients im Netzwerk (nur Client/Server-Version):

Auf einem Client-Rechner müssen folgende Aktionen durchgeführt werden:

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Spezielle Eigenheiten bei bestimmten Applikationen:

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Fehlerbeschreibungen, Lob, Kritik, Vorschläge bitte an:

chk@invest-tools.com

Weitere wichtige Anmerkungen:

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PS: "MetaStock" und "The Downloader" sind (TM) Equis International. Andere Warenbezeichnungen können ebenfalls registriert sein ("Tradmarks of their respective owner" schreiben die Amis dazu...)